Die Schichtstufen-Landschaft der weiteren Umgebung von Coburg wird durch vier erdgeschichtliche Formationen der Germanischen Trias und des unteren Jura gebildet:
Buntsandstein, Muschelkalk, Keuper und
Schwarzer Jura.
Vier große Landschaftsdioramen zeigen, wie es im Coburger Land vor 250 bis 180 Millionen Jahren ausgesehen haben mag, als sich die Gesteine dieser Formationen ablagerten:

Zu Beginn des Mesozoikums lag Coburg auf dem Festland mit feuchtwarmem Klima. Der Coburger Hohlsaurier lebte hier.
Dann kam es zu einer Absenkung des Beckens und Coburg lag 10 Millionen Jahre am Grund des Muschelkalkmeeres.
In der Keuperzeit verlandete der Ablagerungsraum wieder, zeitweise bildeten sich ausgedehnte Sümpfe, mitunter war das Land sehr trocken.
Schließlich kam es von Nordwesten her zu einer erneuten Überflutung durch das Jura-Meer, dargestellt im Diorama des Posidonienschiefer-Meeres.