Aktuelles
Sonderausstellung
1. April bis 14. Oktober 2012
Im Jurameer
In der Jurazeit, vor 140 bis 200 Millionen Jahren war Deutschland von einem flachen Schelfmeer bedeckt, aus dem nur einzelne Inseln herausragten. Über die Lebewelt dieses Jurameeres wissen wir recht viel, denn in den marinen Ablagerungen sind unzählige Tiere und Pflanzen als Fossilien überliefert. Am bekanntesten sind sicher die Ammoniten, von denen wir gleich einige Tausend zeigen werden.
Die Ausstellung beleuchtet die Entstehung einiger berühmter Fossillagerstätten und zeigt, wie es vor Jahrmillionen dort ausgesehen haben mag. Dabei drängen sich viele Fragen auf: Wie tief war das Meer, wie lebten die Tiere damals zusammen und was waren die chemischen Besonderheiten des Meerwassers.
Die jurassischen Gesteine haben in Deutschland eine große wirtschaftliche Bedeutung, zum Beispiel als Lagerstätten für Erdöl, Erdgas und Eisenerz oder zur Gewinnung von Straßenschotter, Ton und Zement. Auch das ist Thema dieser Ausstellung.
Suevoleviatan integer
Die meisten Exponate stammen aus den Beständen des Naturkunde-Museums Coburg, wobei zwei Vitrinen die neuen Funde von den Autobahn- und ICE-Baustellen rund um Coburg zeigen. Weitere berühmte Fundpunkte sind Holzmaden, Sengenthal, Porta Westfalica und Solnhofen. Das staatliche Museum Stuttgart präsentiert wertvolle Stücke der Fossillagerstätte Nusplingen, und das Korallenmeer des norddeutschen Oberjura ist durch Fossilien aus Hannover vertreten.
Presseartikel
Neue Presse vom 23.04.2012
Neue Presse vom 31.03.2012
Neue Presse vom 04.04.2012
Coburger Tageblatt vom 04.04.2012
Flyer zum Herunterladen
Dactylioceras Schlaifhausen
Pleuroceras